Lerne dich zu entspannen für effektiveres Lernen
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Unter Stress und Anspannung kannst du nicht effektiv lernen.Das Erarbeiten der Lerninhalte dauert länger und die Abspeicherung der Inhalte ist nicht nachhaltig.
Stresshormone sorgen dafür, dass die Aufmerksamkeit auf Flucht oder Angriff ausgerichtet wird. Den Muskeln wird mehr Energie zur Verfügung gestellt. Dein Gehirn ist nicht aufnahmefähig genug. Die Gedächtnisleistung ist eingeschränkt.

Wenn du aufmerksam einen anspruchsvollen Text lesen möchtest, Zusammenhänge verstehen und Gelesenes dauerhaft abspeichern möchtest, dann sorge vorher für Entspannung, um dein Gehirn in einen aufnahmefähigen Zustand zu versetzen.

Hier kommen ein paar Tipps, wie du mehr Entspannung und damit ein effektiveres Lernen erreichen kannst:

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Stress reagiert und somit auch auf seine eigene Art entspannt.
Höre in dich hinein, an welchem Ort, in welcher Haltung und mit welchen Umgebungseinflüssen du entspannter sein kannst.
Im Wohnzimmer, am Esstisch, auf einem Stuhl sitzend oder in einem bequemen Sessel, mit Musik, mit einem plätschernden Brunnen oder bei größtmöglicher Stille. Bei welcher Raumtemperatur bist du entspannt? Sei achtsam. Nehme dich wahr.
Aber behalte eine gewisse Grundspannung bei. Mit Entspannung ist nicht gemeint, dass du dich auf’s Bett legst und vor dich hin döst. Es ist gut aktiv zu entspannen und die Entspannung tatsächlich wahrzunehmen.

Ich will dir drei Entspannungtechniken schildern:

1. Muskelanspannung und gezielte Entspannung:

Nimm eine bequeme Haltung ein und konzentriere die nacheinander auf verschiedene Muskelgruppen. Spanne sie leicht an und entspanne sie bewusst. Beginne bei den Füßen und wandere durch deinen gesamten Körper bis zum Kopf. Finde heraus, wie detailliert du einzelne Muskelgruppen ansprechen musst, um eine optimale Entspannung zu erreichen. Den Schulter- und Nackenbereich , der sehr oft unter Verspannung leidet, musst du gar nicht erst anspannen sondern kannst ihn gleich bewusst entspannen. Vergiss auch nicht die Gesichtsmuskulatur und die Kaumuskulatur. Oft sind bei Anspannung die Zähne zusammen gebissen.

2. Atemtechnik

Atme bewusst und langsam tief ein und aus. Beim Einatmen denkst du: Ich atme Ruhe ein. Oder: Ich atme Sicherheit ein. Oder was immer dir passend erscheint. Beim Ausatmen denkst du: Ich lasse los. Ich entspanne mich. Mit jedem Atemzug fühlst mehr, wie du die Anspannung loslassen kannst.

3. Mentale Entspannungstechnik

Stelle dir detailliert und möglichst plastisch vor, wie du ganz entspannt bist. Stelle dir vor, wie die Entspannung sich in jedem deiner Körperteile anfühlt, stelle dir deine Haltung vor, dein Aussehen, dein Gefühl auf der Haut, in den Muskeln, in jeder einzelnen Zelle. Tauche mental komplett in den Zustand der Entspannung ein. Und erlebe, wie aus der Vorstellung Wirklichkeit wird. Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen Vorstellung und Realität. Wenn du dir die Entspannung aktiv vorstellst, dann wechseln die Gehirnwellen in den Entspannungsmodus.
Probiere es aus. Finde heraus was dir liegt und was bei dir funktioniert.
Beginne gleich heute mit einer der Übungen.
Je öfter du aktiv Entspannung übst, um so leichter und schneller erreichst du einen entspannten Zustand.
Und gib nicht auf, wenn es einmal länger dauert mit der Entspannung. Wir sind nicht jeden Tag gleich gut drauf. Manchmal verhindern auch körperliche Unpässlichkeiten eine Entspannung.
Wenn du dich mehr mit Leistungssteigerung durch Entspannungstechniken beschäftigen möchtest: in den Show-Notes findest du einen Link zu einem Buch über die Silva Mind Control.

Show-Notes:

Silva Mind Control

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